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Mittwoch, 01 April 2015

Der Online-Ratgeber

Posted in Wochenblatt-Artikel, Artikel drucken: Print

Der Online-Ratgeber

Dank dem Internet wird nahezu sämtliches Wissen (und Unwissen) der Menschheit digitalisiert und jedem per Knopfdruck zur Verfügung gestellt. Die Schwierigkeit besteht darin, zwischen rund einer Milliarde Webseiten qualitativ hochwertige Inhalte zu finden und zu filtern. Dies sollen nebst den allseits bekannten Suchmaschinen wie Google und Bing auch größere, bekannte Webplattformen wie die Online-Enzyklopädie Wikipedia erleichtern.

Im Gegensatz zum „statischen“ Wissen eines Lexikons bietet der noch junge Online-Ratgeber „wikiHow“ (http://de.wikihow.com) konkrete Anleitungen und Hilfestellungen für jede Lebenslage. So lautet das Motto der Plattform passend: „Wir wollen, dass die Welt weiß wie alles gemacht wird. Mach mit!“. Dabei gilt es besonders, die Aufforderung am Ende des Mottos zu beachten. Denn um möglichst viel Wissen bzw. möglichst viele Anleitungen zusammenzutragen ist natürlich entscheidend, dass sich möglichst viele Personen an dem Projekt beteiligen. Wie auch bei Wikipedia kann sich bei wikiHow jedermann registrieren und mitschreiben. Dadurch sind die Hilfethemen sehr breit gefächert und reichen von „Lagerfeuer machen“ über „Bilder auf dem iPad löschen“ bis hin zu „Einen Geburtstagskuchen für Hunde machen“.

Da die Plattform im Optimalfall also über Millionen von Autoren verfügt, stellt sich schnell die Frage nach der Qualität der Inhalte, denn es ist absolut möglich, dass Laien Beiträge zu komplexeren Fachgebieten erstellen. Da sämtliche Nutzer allerdings in der Lage sind, andere Artikel zu ergänzen und zu überarbeiten, soll dennoch ein sehr hohes Niveau erreicht werden. Viele fachkundige Personen haben es sich zum Ziel gesetzt, Anleitungen aus dem eigenen Gebiet möglichst gut und seriös zu pflegen. Trotzdem sollten Sie sich gerade bei wirklich wichtigen bzw. sensiblen Themen (wie Medizin oder Recht) nicht ohne weitere Prüfung auf die Plattform verlassen.

Die Anleitungen auf wikiHow sind in unterschiedliche Kategorien wie „Technik & Elektronik“, „Pflege & Schönheit“ oder „Finanzen & Geschäfte“ aufgeteilt und stets nach demselben Prinzip aufgebaut. Damit das „Nachmachen“ möglichst von Erfolg gekrönt ist wird jedes „HowTo“ in logische Teilschritte aufgegliedert. Besonders schön ist dabei, dass in der Regel sämtliche Schritte illustriert sind, was gerade Neueinsteigern in einem bestimmten Gebiet eine große Hilfe ist. Am Ende eines jeden Artikels finden sich dann, falls vorhanden oder nötig, Tipps und Warnungen. Außerdem lässt sich jeder Ratgeber mit der Community diskutieren, dazu müssen Sie allerdings Teil von dieser sein (registrierter Benutzer).  

Fazit: wikiHow ist im englischsprachigen Raum weit verbreitet und stellt für viele Nutzer bereits einen nicht unwesentlichen Teil des Internets dar. Nun wird die Plattform auch zusehends mit deutschsprachigen Inhalten gefüllt und die hiesige Community wächst stetig. Nebst Wikipedia könnte sich wikiHow zu einer wichtigen Wissensquelle und namhafte Größe des Internets entwickeln.

Tipp: Damit Sie auch wirklich in keiner Alltagssituation mehr auf den Online-Ratgeber verzichten müssen, findet sich für praktisch jede Plattform (Android, iOS, Windows Phone usw.) eine für Mobilgeräte optimierte wikiHow-App.

Hat’s „klick“ gemacht?

Dieser Artikel ist am 01. April 2015 in Ausgabe 228 der kanarischen Wochenzeitung "Wochenblatt" erschienen.

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