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Mittwoch, 03 Juni 2015

Streaming-Sticks

Posted in Wochenblatt-Artikel, Artikel drucken: Print

Streaming-Sticks

„Streaming“ dürfte für die meisten Leser inzwischen kein Fremdwort mehr sein und bezeichnet die gleichzeitige Übertragung und Wiedergabe von Medien über das Internet. So können beispielsweise Filme und Serien über populäre Dienste wie Netflix (siehe Ausgabe 214) oder Musik über Spotify (siehe Ausgabe 177) zu jeder beliebigen Zeit auf Abruf konsumiert werden. In der Regel nutzen Sie solche Dienste auf Ihrem Computer, Smartphone oder Tablet. Dank Smart-TV’s (engl. „intelligente Fernseher“) können Sie Online-Medien auch im Wohnzimmer auf dem großen Bildschirm genießen. Doch was wenn Sie keinen Smart TV besitzen? Bevor Sie sich gleich einen neuen Fernseher anschaffen, sollten Sie einmal einen Blick auf Streaming-Sticks werfen.

Ein Streaming-Stick hat ungefähr die Größe eines regulären USB-Sticks und wird einfach in einen HDMI-Anschluss Ihres Fernsehers eingesteckt. Mit dem Internet verbunden verwandelt ein solcher „Mini-Computer“ Ihren TV in einen Smart-TV und eröffnet Ihnen damit das Tor zu den modernen Medienwelten. Auch wenn inzwischen mehrere Streaming-Sticks auf dem Markt erhältlich sind, sind aktuell besonders zwei Modelle für Heimanwender interessant:

Google Chromecast
Der Streaming-Stick vom Internetgiganten Google war bei Erscheinen 2013 zwar nicht der erste seiner Art, hat den Markt für solche Geräte aber erst richtig begründet. Für rund 35.- € erhalten Sie einen Mini-Mediaplayer mit integriertem WLAN-Modul. Videos gibt das Gerät theoretisch bis zur HD-Auflösung wieder, die Geschwindigkeit ist beim Streaming allerdings maßgeblich von Ihrer Internet-Bandbreite abhängig. Um den Stick verwenden zu können benötigen Sie zwingend ein Smartphone oder Tablet, welches sich in demselben WLAN-Netzwerk wie Chromecast befindet. Spielen Sie nun Medien wie beispielsweise ein Youtube-Video auf Ihrem mobilen Gerät ab, erkennt dieses automatisch das Chromecast im Netzwerk und ermöglicht Ihnen die Wiedergabe auf dem Fernseher durch einen Fingertipp auf die entsprechende Schaltfläche. Durch das mobile Gerät steuern Sie die Wiedergabe und Lautstärke, das Smartphone bzw. Tablet dient dem Chromecast somit als Fernbedienung.

Amazon Fire TV Stick
Der Fire Stick vom weltgrößten Online-Händler ist in Deutschland erst seit wenigen Wochen erhältlich und wird zurzeit in großen TV-Werbekampagnen angekündigt. Einmal mehr lautet die Strategie, Marktanteile und langfristige Kundenbindung durch einen außergewöhnlich günstigen Hardware-Preis zu erreichen, denn der Stick kostet beim Versandhändler aktuell 29.- €. Um diesen nutzen zu können, müssen Sie allerdings zwangsläufig Amazon-Kunde sein (oder werden) und haben anschließend auch nur Zugriff auf das Angebot von Amazon (welches jedoch äußerst umfangreich ist). Während Googles Chromecast offiziell nur Inhalte von einem PC oder Smartphone / Tablet empfängt, funktioniert der Fire TV Stick völlig unabhängig von mobilen Geräten und lässt sich über die mitgelieferte Fernbedienung steuern. Dadurch ist das Gerät insbesondere für Technik-Einsteiger interessant.

Fazit: Durch Streaming-Sticks lassen sich auch ältere Fernseher für wenig Geld in moderne Smart-TVs verwandeln. Egal ob Sie die Sticks wirklich für das Streamen von Medien in Ihrem Zuhause oder lieber zum Vorführen von Fotos bei Freunden verwenden wollen, einen handlichen und transportierbaren Mediaplayer zu besitzen kann in vielen Situationen von Vorteil sein.

Anmerkung: Aufgrund des Alters ist die Hardware des Amazon-Sticks dem Google-Pendant teils deutlich überlegen. Obwohl dies beim Streamen von Medien keine spürbaren Nachteile mit sich bringt, hat dies einen maßgeblichen Einfluss auf Apps und Spiele. Google hat mit dem Chromecast2 bereits einen Nachfolger mit aktueller Technik angekündigt, ein Veröffentlichungstermin steht allerdings noch nicht fest.

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Dieser Artikel ist am 03. Juni 2015 in Ausgabe 232 der kanarischen Wochenzeitung "Wochenblatt" erschienen.

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