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Mittwoch, 20 Februar 2013

Musik aus dem Internet

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Musik aus dem Internet

Musik wird immer häufiger über Internet konsumiert. Während diese Tatsache oft mit illegalen Raubkopien in Verbindung gebracht wird, gibt es auch legale Wege Musik online zu genießen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich dabei sogenannte Streaming-Dienste (Streaming = gleichzeitiges Empfangen und Wiedergeben von Audio- und Videodaten). Bekannte Namen sind hier „Simfy“, „Deezer“ und „Napster“. In unserem Artikel beschränken wir uns auf den derzeit populärsten Streaming-Dienst „Spotify“ (sprich: „Spotifei“, engl. Kunstwort aus spot, „entdecken“ und identify, „identifizieren“).

Den rasant wachsenden Musik-Dienst aus Schweden gibt es bereits seit 2006 und er ermöglicht aktuell Zugriff auf mehr als 20 Millionen Titel. Diese werden über ein kostenloses Programm auf allen gängigen Plattformen (Windows, Mac, Linux, Android, iOS usw.) direkt über die bestehende Internetleitung abgespielt. Damit man das Programm nutzen kann, muss man erst einmal ein Benutzerkonto bei Spotify erstellen. Bis vor wenigen Wochen war dazu ein Facebook-Konto von Nöten, was uns bislang davon abgehalten hat, Ihnen diesen Dienst vorzustellen. Nun können Sie sich über die Seite www.spotify.com/de aber auch mit einer E-Mailadresse registrieren, der Facebook-Zwang entfällt somit.

Direkt nach der Anmeldung müssen Sie sich für eines von drei Spotify-Angeboten entscheiden. Mit „Free“ gibt es einen kostenlosen Zugang, welcher allerdings einige Einschränkungen mit sich bringt. Sie erhalten zwar für 6 Monate unbegrenzten Zugriff auf die komplette Musikbibliothek, müssen aber mit kurzen Werbeeinblendungen leben. Nach den 6 Monaten beschränkt Spotify das kostenlose Hören auf 10 Stunden pro Monat. Beim „Unlimited“-Packet für 4.99 € pro Monat hingegen genießen Sie Musik ohne Werbung und ohne Limit. Steigern lässt sich dieses Angebot nur noch mit der „Premium“-Version, welche für 9.99 € pro Monat das Musikprogramm auch auf mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones ermöglicht. Außerdem können Sie mit der Premium-Variante Musikstücke herunterladen und diese auch dann hören, wenn gerade keine Internetverbindung zur Verfügung steht. Einsteiger sollten sich trotzdem erst mal für das „Free“-Angebot entscheiden, um sich ohne Verpflichtung an Spotify gewöhnen zu können.

Die Bedienung des übersichtlichen Programmes ist intuitiv und erinnert an Apple’s iTunes. Entweder schmökern Sie in den neusten Alben und Charts, welche jeweils direkt auf der Startseite vorgestellt werden oder Sie verwenden die Suchfunktion um einen Künstler, einen Titel oder ein Album ausfindig zu machen. Ihre bevorzugten Musikstücke sortieren sie dann in Playlisten ein, um Ihre Sammlung zu vervollständigen. Interessant sind auch die sogenannten Radiosender. Dabei handelt es sich nicht um wirkliche Radiosender, sondern um eine Zusammenstellung von Liedern zu einem bestimmten Thema. Diese Art des Musikhörens macht deshalb so viel Spaß, weil man immer wieder Stücke entdeckt, die einem bisher unbekannt waren. Spotify kann aber noch mehr. Dank integriertem App-Store können Sie Ihr Musikprogramm um weitere nützliche Funktionen erweitern. So verwandelt die App „TuneWiki“ Spotify beispielsweise in ein Karaoke-Programm, indem es für jeden gespielten Song die Songtexte anzeigt und die aktuell gesungene Zeile markiert.

Fazit: Für wenige Euros pro Monat erhalten Sie nahezu unbegrenzten Musikgenuss und können außerdem Ihren musikalischen Horizont erweitern. Nicht zuletzt ist Streaming auch für mobile Geräte interessant, da Sie so Zugriff auf eine der größten Musiksammlungen der Welt haben ohne den Speicherplatz zu belasten. Ausprobieren lohnt sich also!

Hat’s „klick“ gemacht?

Dieser Artikel ist am 20. Februar 2013 in Ausgabe 177 der kanarischen Wochenzeitung "Wochenblatt" erschienen.   

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