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Mittwoch, 21 Mai 2014

Kickstarter

Posted in Wochenblatt-Artikel, Artikel drucken: Print

Kickstarter

Sollten Sie sich regelmäßig über Neuentwicklungen in der Computerbranche informieren, dürften Sie des Öfteren über den Begriff „Kickstarter“ stolpern. Dabei handelt es sich um eine Plattform, über die sich innovative Projekte mittels Crowdfunding (engl. "Schwarmfinanzierung" = Finanzierung eines Projekts durch viele verschiedene Privatpersonen) finanzieren lassen.

Hatten Sie früher eine geniale Geschäftsidee oder waren Erfinder eines tollen Produktes gab es erst einmal viele Hürden zu meistern, um die Idee zum Leben zu erwecken. Am Ende scheiterten viele daran, dass über die Bank keine Finanzierung zustande kam. Es ist kaum auszumalen, wie viele geistreiche Entwicklungen uns durch Fehleinschätzungen seitens der Banken entgangen sind. Dieser Umstand hat sich in den vergangenen Jahren dank des Internettrends der Projektfinanzierungs-Plattformern wie Kickstarter massiv geändert.

Die Idee dahinter: Jeder kann sein Projekt oder Produkt der Öffentlichkeit präsentieren, die nötige Summe für die Realisierung nennen und damit um private Investoren buhlen. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um ein Computerprodukt, einen Spielfilm oder ein Lebensmittel handelt. Für die Investoren locken als Gegenleistung unterschiedliche Belohnungen. So kriegen diese das Produkt beispielsweise bereits vor dem offiziellen Marktstart, erhalten einen großzügigen Rabatt darauf oder bei höheren Investitionssummen gar eine Spezialausführung des Produktes. Die Summe ist dabei von jedem Investor frei wählbar und beginnt meist bereits ab einem US-Dollar. Jedes Kickstart-Projekt hat eine definierte Laufzeit, innerhalb dieser muss die benötigte Finanzierungssumme erreicht sein, andernfalls erhält der Antragssteller nichts und die Investoren müssen nicht bezahlen.

Nebst der vereinfachten Finanzierung bietet Kickstarter dem potentiellen Unternehmer aber noch mehr. Da man in kürzester Zeit feststellen kann, wie das Interesse an der eigenen Idee ist, spart man sich die aufwändige Marktforschung. Durch die Popularität der Plattform erlangen vielversprechende Produkte außerdem noch vor der Entwicklung einen hohen Bekanntheitsgrad, wodurch sich wiederum Marketingkosten einsparen lassen.       

Seit 2009 wurden bei Kickstarter mehr als 61‘000 Projekte mit einer Gesamtsumme von über einer Milliarde US-Dollar finanziert. Dabei haben rund 6.2 Millionen Menschen in Kickstarter-Projekte investiert. Berühmte, über Kickstarter finanzierte Projekte sind unter anderem die „Pebble-Smartwatch“, die virtuelle Realitätsbrille „Oculus Rift“ oder die Spielekonsole „Ouya“.

Fazit: Wenn Sie eine Idee für ein neues Produkt, eine Software, eine App oder was auch immer haben und nicht wissen wie die Erfolgschancen stehen, erstellen Sie einfach ein Online-Crowdfunding-Projekt und Sie werden in kürzester Zeit ein realistisches Feedback erhalten; im Optimalfall sogar die benötigte Finanzierung. Aber auch wenn Sie interessiert daran sind in neue Ideen und moderne Produkte zu investieren dürfte eine solche Plattform das richtige für Sie sein. Während Kickstarter (www.kickstarter.com) eher auf den US-Markt ausgerichtet ist, steht mit www.indiegogo.com eine ebenfalls riesige, aber weitaus internationalere Crowdfunding-Plattform zur Verfügung, welche im Gegensatz zu Kickstarter auch in Deutsch zu bedienen ist. Falls Sie sich hauptsächlich für den deutschen Markt interessieren, sollten Sie hingegen einen Blick auf die deutsche Projekt-Plattform www.startnext.de werfen.

Nun wünschen wir Ihnen viel Glück beim Investoren sammeln bzw. beim Investieren!

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Dieser Artikel ist am 21. Mai 2014 in Ausgabe 207 der kanarischen Wochenzeitung "Wochenblatt" erschienen.   

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Kommentare (1)

  • Thomas

    Thomas

    05 Mai 2015 um 10:16 |
    Das Interesse an diesen Plattformen bzw. an Crowdfunding wächst immer weiter an und mit der richtigen Idee kann man hier tolle Projekte umsetzen. Diese Chance sollte man unbedingt nutzen.

    antworten

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