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Mittwoch, 15 Juli 2015

Computer und Ergonomie – Teil 1

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Computer und Ergonomie – Teil 1

In den kommenden Ausgaben möchten wir uns einmal nicht mit Computer direkt, sondern vielmehr mit den negativen Begleiterscheinungen unseres digitalen Alltages beschäftigen. Schließlich hört man immer wieder, dass Computer krank machen sollen. Allerdings sind damit nicht die elektronischen Geräte selbst, sondern vielmehr der Arbeitsplatz und die Arbeitsumgebung gemeint. Kopfschmerzen, brennende Augen und Verspannungen im Rücken und Nacken sind oft Folgen eines nicht ergonomischen Arbeitsplatzes („Ergonomie“ bezeichnet die Wissenschaft, welche sich mit der optimalen Gestaltung von Arbeitsbedingungen beschäftigt). Aus diesem Grund möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie sich einen gesunden Arbeitsplatz schaffen. Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit dem dafür notwendigen Mobiliar.

Schreibtisch
Ein guter Schreibtisch zeichnet sich nicht nur durch ausreichend Arbeitsfläche (mindestens 80 cm in der Tiefe), sondern auch durch die passende Höhe aus. Allgemein hat sich eine Höhe von ca. 75 cm bewährt. Noch besser ist allerdings ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Besonders ergonomische Modelle lassen sich gar elektronisch bis zu einer Höhe von rund 130 cm hochfahren und damit zusätzlich als Stehpult nutzen. Durch regelmäßiges Arbeiten im Stehen werden sämtliche Gesundheitsrisiken deutlich reduziert.

Der Schreibtisch sollte immer so aufgestellt werden, dass das Licht von der Seite einfällt. Im Optimalfall befindet sich der Bildschirm in einem 90°-Winkel zum Fenster. Darüber hinaus muss der Arbeitsplatz unter dem Tisch genügend Beinfreiheit bieten. Störende Gegenstände wie Kabel oder Steckdosen sollten entfernt oder befestigt werden.

Bürostuhl
Damit Sie Ihre Sitzposition optimal einstellen können, sollten Sie über einen guten Bürostuhl verfügen. Ein solcher zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass die Höhe der Sitzfläche, Armlehne und Rückenlehne frei verstellbar ist (möglichst auch in der Neigung). Das Rückenteil sollte insbesondere die Lendenwirbelsäule stützen. Die Sitzfläche sollte dynamisch sein, sich also den Körperbewegungen anpassen können.

Anmerkung: Früher galten Sitzbälle als optimale Lösung für die Bürotätigkeit, da der Körper damit stets in Bewegung bleiben muss. In den vergangenen Jahren haben Studien jedoch immer wieder belegt, dass ein korrekt eingestellter bzw. angepasster Bürostuhl deutlich besser für den Langzeiteinsatz ist. Aus diesem Grund sind die einst weitverbreiteten Sitzbälle kaum mehr in Büros anzutreffen.

Korrekte Haltung
Verfügen Sie einmal über ergonomische Möbel ist der erste Schritt getan. Maßgebend für das gesunde Arbeiten ist jedoch die korrekte Körperhaltung. Durch eine fehlerhafte Haltung können längerfristig erhebliche gesundheitliche Schäden entstehen. Ist der Bürostuhl hingegen richtig eingestellt, kann die Wirbelsäule ihrem natürlichen Verlauf folgen, Muskulatur und Wirbel bleiben beweglich und Verspannungen im ganzen Oberkörper kann vorgebeugt werden

Auch bei der Sitzhaltung gilt der 90°-Winkel als gute Referenz. So sollten Fußgelenke, Knie, Hüften und Ellenbogen jeweils einen rechten Winkel bilden. Achten Sie darauf, dass Ihre Füße vollen Kontakt zum Boden haben und dass Ihre Oberschenkel ganz auf der Sitzfläche aufliegen. Sollte Ihr Schreibtisch keine Möglichkeit zur Höhenverstellung bieten, kann eine Fußstütze Abhilfe schaffen.

Bewegung
Besonders wichtig für eine gesunde Körperhaltung ist regelmäßige Bewegung, auch bzw. gerade während der Arbeit am Computer. Variieren Sie Ihre Körperhaltung und Sitzposition regelmäßig ein wenig. Außerdem sollten Sie jede Stunde eine kurze Pause (ca. 5 Minuten) abseits vom Monitor einlegen und sich etwas bewegen. Viele Menschen tun dies übrigens instinktiv, indem Sie beispielsweise zum Drucker gehen, sich einen Kaffee holen oder frische Luft schnappen.

Fazit: Eine ungesunde Körperhaltung und unzählige Erkrankungen durch zu langes und falsches Sitzen sind der Preis des technischen Fortschrittes. Allerdings sollte man nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern auch die Ursachen eruieren und diese wo immer möglich ausschalten bzw. durch einen ergonomischen Arbeitsplatz vorbeugen. Sparen Sie also auf keinen Fall bei der Einrichtung Ihres Arbeitsplatzes. Es lohnt sich, Energie und Zeit darin zu investieren, Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

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Dieser Artikel ist am 15. Juli 2015 in Ausgabe 235 der kanarischen Wochenzeitung "Wochenblatt" erschienen.

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